Crowdworking – Geld verdienen mit Mikrojobs

Crowdworking - Geld verdienen mit Mikrojobs
Was bedeutet Crowdworking? Wie viel Geld verdient man mit Mikrojobs? Welche Crowdworking Plattformen gibt es?

Crowdworking beschreibt Personen, die auf Crowdsourcing Plattformen jobben.

Was ist Crowdsourcing?

Crowdsourcing ist ein Wortspiel aus den Worten Crowd und Outsourcing. Das Wort Crowd beschreibt hierbei eine undefinierte Masse an Personen. Beim klassischen Outsourcing zieht eine Person oder ein Unternehmen Aufträge an Land und vermittelt diese weiter an Freelancer (Freiberufler) oder andere Unternehmen. Dabei wird vertraglich festgehalten, welchen Anteil die jeweiligen Parteien vom Lohn des Auftraggebers erhalten.

Bei Crowdsourcing Aufträgen wird ein Arbeitsauftrag der gesamten Crowd, also den Usern, einer Crowdsourcing Plattform zur Verfügung gestellt.

In diesem Artikel geht es um Crowdworking Plattformen, die ihren Usern Mikrojobs vermitteln.

Was sind Mikrojobs?

Mikrojobs sind kleine Aufträge, die man mit Hilfe des Internet ausführt.

Hier einige Beispiele:

  • Testen von Websites und Apps
  • Kurze Video- oder Audioaufnahmen
  • Umfragen

Es gibt noch wesentlich mehr Möglichkeiten für Mikrojobs, diese Beispiele sollen nur eine Übersicht bieten.

Mikrojobs nehmen nur wenig Zeit in Anspruch, daher kann man die kleinen Aufgaben sehr gut nebenbei erledigen.

Crowdworking – Wie viel Geld verdient man mit Mikrojobs?

Crowdworking - Geld verdienen

Wie viel Geld man mit Crowdworking verdient hängt von dem Aufwand der einzelnen Mikrojobs ab. Je höher der Aufwand und je mehr Zeit investiert werden muss, um so mehr Geld verdient man mit dem jeweiligen Mikrojob.

Einige Mikrojobs sind so kurz, dass das sie innerhalb von Sekunden erledigt sind. Natürlich ist die Aufwandsentschädigung hier geringer, als bei Aufgaben, die mehrere Minuten in Anspruch nehmen.

Die Crowdworking Anbieter geben meist einen Stundenlohn zwischen 9 und 12 Euro an.

Meine Erfahrung ist, dass man bei einem Aufwand von 60 Minuten durchschnittlich ungefähr 6 Euro verdient.

Crowdworking Plattformen

Wie ich bereits erwähnt habe, gibt es verschiedene Crowdsourcing Plattformen, die sich auch bestimmte Themengebiete spezialisiert haben. Daher zähle ich hier nur die Crowdworking Anbieter auf, die regelmäßig Mikrojobs anbieten.

Clickworker

Einer der größten Crowdworking Plattformen weltweilt mit über 1 Millionen Mitgliedern. Viele verschiedene Mikrojobs, die sich besonders an Homeworker richten. Neben Mikrojobs kann man hier auch als Texter arbeiten.
>> Clickworker*

Amazon mechanical turk

Einer der größten und bekanntesten Crowdworking Plattformen. Hier findet man sehr viele kleine Aufgaben. Die Aufgaben sind sehr einfach und die Vergütung ist dementsprechend niedrig.
>> Amazon mechanical turk

AppJobber

Bei Appjobber laden Sie sich eine App herunter, diese zeigt Ihnen nach dem Login verfügbare Mikrojobs in Ihrer Nähe an. Bei den Aufgaben muss man häufig Fotos oder Videos im Außenbereich aufzeichnen.
>> AppJobber

rapidusertest

Crowdworking Plattform für das Testen von Apps und Webseiten. Die Aufgaben beinhalten neben dem Testen noch die Aufzeichnung von Videos.
>> rapidusertest

Crowdworking Erfahrung

Um es vorneweg zu nehmen: Meine Erfahrung mit Crowdworking ist positiv, allerdings gibt es einen kleinen Haken.

Crowdworking wird in der Regel ordentlich bezahlt und der Stundenlohn steht über dem Durchschnitt im Vergleich zu anderen Verdienstmöglichkeiten im Internet. Je nach Aufgabenbereich, sind die Aufträge dafür etwas anspruchsvoller.

Das größte Problem bei Crowdworking ist die schwankende Auftragslage. An manchen Tagen gibt es sehr viele Aufträge, dann aber tagelang gar keine mehr. Die geringe Auftragslage ist dem Umstand geschuldet, dass Crowdsourcing noch relativ neu ist. Ein weiteres Problem ist, dass das Konzept Crowdworking vom etablierten Arbeitsmarkt wenig gefördert wird und Unternehmen noch zögerlich sind, ihre Aufträge an die unbekannte Crowd abzugeben.

Daher eignet sich Crowdworking momentan eher als Nebenverdienst.

Eine Möglichkeit seinen Gesamtverdienst zu steigern ist die Anmeldung bei mehreren Crowdworking Anbietern.

Arbeitsrecht bei Crowdworking

[Dies ist keine offizielle Rechtsberatung! Ich schildere hier lediglich meine Gedanken und Meinungen.]

In der Regel muss man bei Crowdworking seine Steuernummer angeben und wird behandelt, wie ein Freelancer (Freiberufler). In diesem Fall wäre dies eine Nebentätigkeit und man müsste seine Einkünfte auch versteuern lassen.

Möchte man nicht freiberuflich tätig sein, ist es teilweise auch möglich das Geld ohne die Angabe von Steuernummern auszahlen zu lassen.

Ich persönlich gebe meine Steuernummer nach Möglichkeit immer an, damit ich am Ende des Jahres keine bösen Überraschungen erlebe.

Fazit

Crowdworking ist abwechslungsreich und kann sich auf Grund der vergleichsweise, hohen Verdienste durchaus sehen lassen.

Einziges Manko ist die schwankende Auftragslage. Daher eignet sich Crowdworking in erster Linie als Nebenverdienst.

Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich Crowdsourcing in der Zukunft entwickeln wird.

(*= Affiliate-Link)